| JOD | |||||||||||||
| Jod gehört zu der Gruppe der Halogene und ist ein nicht- metallisches Element, das in der Natur in kleineren Konzentrationen im Meer, der Luft, in Seen, in bestimmten Gesteinsarten oder auch im Boden vorkommt. Gewonnen wird es beispielsweise aus Seetang oder auch in den Chilesalpeterlagerstätten.Sein Name leitet sich von dem griechischen Wort "ioeides" = violett, veilchenartig ab. | |||||||||||||
Funktion von Jod
Die Schilddrüse benötigt Jod zur Bildung der Schilddrüsenhormone
Trijodthyronin (T3 ) und Thyroxin (T4). Diese Hormone regeln die Höhe
unseres Grundumsatzes, also der Energie, die wir bei völliger Ruhe
verbrauchen. Eine Steigerung der Hormonproduktion bewirkt auch eine
Erhöhung des Grundumsatzes.
Die Schilddrüsenhormone sind der Motor unseres OrganismusDie Hormone der Schilddrüse steuern unseren gesamten Stoffwechsel und haben somit wesentlichen Einfluss auf unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. Sie regulieren unsere Herzfrequenz und Körpertemperatur und sorgen allgemein für die nötige körperliche Power. Außerdem regeln sie die Entwicklung des Körpers während des Wachstums, insbesondere das Längenwachstum der Knochen und die Reifung des Gehirns.
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Leider ist auch in einigen Regionen in Europa noch eine Unterversorgung mit Jod zu beklagen. Es gibt jedoch eine klare Abstufung des Jodmangels zwischen Menschen, die in Küstengebieten leben, und Menschen, die im Inland leben, da Meerwasser einen vergleichsweise hohen Jodgehalt aufweist. Quellen für Jod Der Jodgehalt von Pflanzen und Tieren wird von der Umgebung bestimmt. Milchprodukte aus der Milch von Kühen, die in Küstennähe weiden, sowie Obst und Gemüse, das in Küstengebieten angebaut wird, sind gute Ernährungsquellen für Jod. Meerfisch, Meeresfrüchte und. Pflanzen aus dem Meer wie Algen und Seetang enthalten große Mengen an Jod. Da die meisten Böden jedoch nur wenig Jod enthalten, sind die meisten Lebensmittel nur schlechte Jodlieferanten. In vielen Ländern der Europäischen Union ist die Anreicherung von Tafelsalz mit Jod in den letzten zehn Jahren gesetzlich vorgeschrieben worden, um den Jodmangel zu bekämpfen. Dies hat zwar eine erhebliche Verbesserung gebracht, eine ausreichende Jodversorgung aller Bevölkerungsgruppen ist jedoch immer noch nicht erreicht. |
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